Papiere & Grammaturen

Eine Frage der Haptik

Sie haben bei der breiten Auswahl an Papieren die Möglichkeit, das Passende für sich zu finden. Die richtige Wahl hängt jedoch vom Einsatzzweck des Papiers ab. Soll es in der Haptik überzeugen, muss es Produktionsprozessen wie dem Falzen standhalten. Oder wird es als beschreibbare Allzweckwaffe im Bürogebrauch benötigt? All dies sind Kriterien, die Ihre Papier- und Grammaturauswahl beeinflussen.

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Papiersorten

Die Aufkleber sind auf der Rückseite mit einem Abdeckpapier ausgestattet. Es ist ein 135 g/m² chlorfrei gebleichtes Kraftpapier, welches eine Rückenschlitzung erhält sobald beide Kanten eine Länge von 6 cm überschreiten.

Affichenpapier: Mit seiner blauen Rückseite erweist sich dieses Papier aufgrund seiner Lichtundurchlässigkeit und Nassfestigkeit als perfektes Plakat. Einsatzzwecke: Außenwerbung. Bei Anwendungen im Plakatbereich empfehlen wir für eine optimale Verklebung den Untergrund mit Leim zu bestreichen und nicht das Plakat. Der verwendete Kleber darf keine Glykole oder andere Lösemittel enthalten.

Akyplen Polypropylen: In seiner Ausprägung als transluzent (partiell lichtdurchlässig, transparent beschreibt die „Blickdurchlässigkeit“) zeichnet sich dieser Kunststoff durch Umweltfreundlichkeit und Recyclingfähigeit aus. Er bleibt biegsam und doch fest auch bei ständigem Gebrauch. Einsatzzwecke: Scheckkarten.

Bilderdruckpapier: Der Bindemittelauftrag besteht aus einer Streichfarbe, die die Oberfläche dichter und glatter werden lässt. Der Drucker spricht auch von „geschlossenen“ Papieren oder englisch „coated Paper“. Es existieren Abstufungen in „heavy weight coated“ (HWC) oder „light weight coated“ (LWC). Das Bilderdruckpapier wertet die Optik und Haptik auf, Bilder erscheinen brillanter und farbechter, da das Papier nicht alles aufsaugt. Einsatzgebiete: Broschüren, Hard- und Softcover mit mattem oder glänzendem Strich.

Bei der matten Verarbeitung gilt: Die reflexionsfreie Oberfläche des Papiers garantiert eine überdurchschnittlich hohe matte Abbildungsqualität. Verwenden Sie dieses Papier für Dokumente mit einem ausgeglichenen Text- und Bildanteil. Glänzendes Bilderdruckpapier bietet sich für Dokumente mit einem hohen farbigen Text- und Bildanteil an.

ChromokartonDas beidseitig gestrichene Volumenpapier ist besonders robust und stabil. Sein brillantes Druckerlebnis kommt besonders auf Visitenkarten, Grußkarten und Flyern gut heraus.

Chromosulfat: Sie kennen das Papier, da es ein Material der Mappen darstellt. Dieser Karton ist holzfrei, weiß und zweiseitig doppelt gestrichen. Dadurch entsteht eine sehr glatte Oberfläche, die sich vor allem für die Wiedergabe von Bildern eignet. Außerdem muss das Material robust sein, da es Verarbeitungsschritten wie dem Rillen oder der Veredelung durch Folie standhalten muss.

Fotopapier: Dieses Papier eignet sich perfekt für die Wiedergabe von Farben, die deckend und konsistent bleiben. Details werden mit exzellenter Schärfe dargestellt. Dies funktioniert, da beim Bedrucken das Fotopapier für eine schnelle Trocknung sorgt und sich als wischfest erweist.

Das Haftpapier findet seinen Einsatz bei den Aufklebern und ist besonders umweltfreundlich aufgrund seiner Papiereigenschaften.

Karton bildet oft die Rückseite von Kalendern und Spiralbindungen, um das Produkt zu verstärken.

Mit den Farbkern-Visitenkarten wird es bunt: Die Ursache liegt in dem eingeschlossenen Papier Namens „Multiloft“. Seine Grammatur liegt bei 270 g/m².

Naturpapier ist chemisch unbehandelt und einfach gestrichen. Es lässt Bilder weich und warm erscheinen. Bei maschineller Glättung spricht der Fachmann von „satiniertem“ Papier. Verwenden Sie dieses Papier für Dokumente mit einem hohen Textanteil. In seiner Ausprägung als Extrarough white bildet es die Ummantelung der Farbkern-Visitenkarten. Es besitzt eine Grammatur von 325 g/m² und ist damit ein ziemlich voluminöses, ungestrichenes Naturpapier.

Offsetkarton: Die ebenmäßige und ungestrichene Oberfläche ist wie gemacht für Postkarten und beschreib- und bestempelbare Flyer. Sein hoher Weißegrad lässt das Druckbild schön strahlend erscheinen.

Offsetpapier gibt es als gestrichene oder auch als ungestrichene Papiere. Diese Papiere wurden extra für den Offsetdruck entwickelt: Sie fasern nicht, fühlen sich „rauh“ an und erweisen sich als besonders rupffest. Einsatzzwecke: Spiralbindungen oder auch Briefpapier in großer Stückzahl - überall, wo Notizen gemacht werden.

Offsetpapier Premium besitzt einen hohen Weißegrad und die Haptik wirkt edel sowie durch das 1,2-fache Volumen fest. Ideal für eine sehr gute Bildwiedergabe.

Plakatpapier: Damit der Kleber nicht durchdringt, sind sie meist einseitig gestrichen. Es ist lichtbeständig und regenfest. Die hohe Farbdichte bewirkt eine hohe Farbbrillanz. Auf diesem Papier wird eine sehr hohe Punkt- und Linienschärfe erreicht.

Postkartenpapier ist langlebig aufgrund der einseitig gestrichenen Kartonage mit einem hohen Volumen. Die glatte Oberfläche sorgt für eine gute Druckbildwiedergabe. Die Rückseite des Papiers ist rauer und kann beschrieben werden.

Die PVC-Folie weiß besitzt eine hohe Klebewirkung und Robustheit sowie gute UV-Beständigkeit. Durch den Weißdruck nimmt die Leuchtkraft und Farbbrillanz auf dunklem Untergrund noch zu. Das Papier finden Sie bei den Aufklebern wieder. Die PVC-Folie transparent ist auf der gleichen Basis produziert. Das Besondere: Ohne den Weißdruck kann das Licht durchscheinen und ist daher für Fenster und Türen besonders geeignet.

Eine besondere Variante stellt das Hart PVC dar, welches für die Karten vorgesehen ist. Wir bieten es in weiß. Das Material lässt sich verbiegen, bleibt aber in Form.

Recyclingpapier: Dank seiner matten Oberflächenleimung verfügt dieses ungestrichene Premiumpapier über ein großes Volumen. Dabei verleiht die sehr hohe Weiße diesem zu 100% aus Sekundärfasern bestehendem Recyclingpapier eine hochwertige Anmutung.

Synaps: Ein synthetisches Papier, das sich durch eine besondere Robustheit auszeichnet. Der Grund liegt in der Polyesterbasis, die das Papier reiss- und wasserfest sowie UV-beständig werden lässt. Aufgrund der Spezialbeschichtung und Laufeigenschaften lässt sich das Papier auch in hohen Auflagen gut bedrucken und behält bei seinem seidenmatten Glanz eine edle Anmutung. Damit hält das Papier einges aus und eignet sich für uns perfekt für den Einsatz als Registerblatt.

Für Visitenkarten stehen viele verschiedene Papiersorten zur Auswahl, da hier gerade das Papier und seine Haptik für die Qualität und den Auftritt entscheidend sind. Das natürliche Büttenpapier wirkt edel und schmeichelt der Hand. Leinenpapier leuchtet geradezu, hier sollte allerdings nicht viel mit Farbfeldern gearbeitet werden.

Über die Eigenschaften von Papier

Grammatur: Flächengewicht des Papiers

Die Einheit des Papiers wird gemessen in Gramm pro Quadratmeter – kurz g/m². Ein klassisches DIN A4 Blattpapier besitzt etwa 80 g/m². Papiere bis 135 g/m² sind perfekt für Folder oder Beileger. Dagegen bietet sich eine Grammatur von etwa 200 oder 250 g/m² für Flyer an. Bei Post- und Grußkarten, Umschläge oder ähnliches sollte die Grammatur noch höher liegen. Die Grammatur beeinflusst die Optik und Haptik, die Stabilität und Falzungen.

Volumen: Dicke des Papiers

Das Volumen ergibt sich aus der Dicke des Papiers im Verhältnis zum Flächengewicht. Je fester und voluminöser das Papier, desto seriöser in der Wirkung. Bei Briefpapieren das Porto nicht vergessen und bei Büchern sowie Broschüren die Seitenanzahl.

Papier und seine Laufrichtung

Durch die maschinelle Herstellung liegen die Fasern in einer Richtung längs des Bandes nebeneinander. Diese Laufrichtung muss parallel zum Buchrücken von Broschüren, Hard- oder Softcover ausgerichtet werden, denn sonst dehnt sich das Papier falsch aus. Auch beim Verkleben von Papieren kann es passieren, dass Wellen entstehen, wenn die Laufrichtungen nicht aufeinander ausgerichtet sind.

Das Falzen

Durch das Falzen kann Papier ausbrechen, wenn die Grammatur zu hoch gewählt ist. Gerade Farben leiden darunter. daher beachten: bis 170 g/m² bei Einbruch- und bis 135 g/m² bei Zweibruchfalzung verwenden.

Opazität: Undurchsichtigkeit

Weniger Licht und Konturen scheinen durch das Papier durch, wenn viel Füllstoff im Papier verarbeitet ist. Die Opazität wird vom Weißegrad und der Färbung des Papiers beeinflusst.

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